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30 Day Music Challenge – alles auf Mal

Eigentlich soll man das täglich posten – aber ich mach da jetzt einen Riesenpost mit 30 Videos draus. Nichts fürs Handy.

Day 1: A song you like with a colour in the title = Eiffel 65 – Blue

Wie könnte es anders sein! Ein absoluter Hit. Ganz nah dran war „A Grey So Dark“ von Trivium.

Day 2: A song you like with a number in the title = Children of Bodom – Sixpounder


Day 3: A song that reminds you of summer = Las Ketchup – The Ketchup Song

Man bemerke: da steht nirgends, dass ich das Lied besonders mögen muss. Es ist hochgradig nervtötend, selbst für mich, und meine Ohren halten viel Müll aus (klickt den Link, ihr werdet es nicht bereuen. Russia got rhythm 😀 )

Day 4: A song that reminds you of someone you’d rather forget about
Samsas Traum – Für Immer. Ohne Video, da der Liederzeuger eine metallica-artige Besessenheit mit Copyright hat.

Day 5: A song that needs to be played LOUD = Machine Head – Louder


Day 6: A song that makes you want to dance = Charlie – Spacer Woman


Day 7: A song to drive to = Hammerfall – Hearts on Fire


Day 8: A song about drugs or alcohol = Dead Kennedys – Too Drunk to Fuck


Day 9: A song that makes you happy = Mungo Jerry – In the Summertime

Wer kann beim Anblick derartiger Bart- und Kopfbehaarung nicht in Freude verfallen? Ein menschgewordenes Schaf singt vom Weiber aufreißen im Sommer – ich find das stimmungshebend.

Day 10: A song that makes you sad = Wolf Alice – Silk

Ich war von T2 nicht so begeistert wie meine Begleitung, aber der Song ist mir im Gedächtnis geblieben, weil sie die Schlussmontage dann doch Kraft hatte. Can you say Crescendo?

Day 11: A song that you never get tired of = The Darkness – A thing called love

I love, love, LOVE The Darkness. Deliciously camp und schrill.

Day 12: A song from your preteen years = Avril Lavigne – Complicated

Ich hatte Poster von Avril Lavigne und Orlando Bloom, und das war MEIN LEBEN. Wobei ich Orlando Bloom vor allem als Legolas toll fand, lange blonde Haare und so. Ich weiß noch, dass so um 2003/04 Lidschatten in Aubergine modern war, auf allen Postern sah Avril so aus, als hätte sie voll auf die 12 bekommen.

Day 13: One of your favourite 70s songs = Fleetwood Mac – Don’t Stop


Day 14: A song you would love played at your wedding = Sixpence None the Richer – Kiss Me


Day 15: A song that is a cover by another band = Disturbed -Shout


Day 16: One of your favourite classical songs – Antonín Dvořák – Slavonic Dances

Full disclosure: Ich kenne mich nicht aus. Ich hatte als Kind eine eine „Klassik für Kids“ Kassete über Dvořák und die Tänze sind mir in Erinnerung geblieben, weil sie so schmissig sind. Mozart, Bach und Händel (meine anderen anderen 3 Kassetten) konnten dagegen nicht anstinken.

Day 17: A song you would sing a duet with on karaoke = Grease – You’re the one that I want

Mal abgesehen davon, dass ich nicht singen kann – das würde ich singen. Umstehenden sei geraten, für Gehörschutz zu sorgen. Es sei denn da hat jemand einen Fetisch für disharmonisch über Tafel kratzende Nägel, der möge sich an meinem Gesang ergötzen.

Day 18: A song from the year you were born = Chesney Hawkes – The one and only

Wie passend, dass das auch sein one and only hit ist. Huppsi.

Day 19: A song that makes you think about life = Anawa – Wichtig sind Tage die unbekannt sind

Ich denke, der Text des Songs stimmt auch deshalb nachdenklich, weil er durch die Übersetzung von Polnisch nach Deutsch wahrscheinlich noch an Kryptik gewonnen hat. Ich lebe für den Akzent. Slawische Sprachen sind einfach Musik in meinen Ohren, ich versteh nix, aber sie rollen schön weich im Mund. Zumindest russisch.

Day 20: A song that has many meanings to you = Buckethead – The Redeem Team

Verlegenheitswahl. Durch den nicht vorhandenen Text aber schön offen.

Day 21: A favourite song with a person’s name in it = Dexy’s Midnight Runners – Come on Eileen


Day 22: A song that makes you move forward = Equilibrium – Der Sturm

Alternative

Day 23: A song that you think everybody should listen to = Mama Cass – Make your own kind of Music

Hier habe ich mich wirklich schwer getan, weil ich auch von Listen wie „50 Bücher die sie gelesen haben müssen!“ nix halte. Weiß ich doch nicht, was man hören muss. Hier könnte genauso gut Hardcore Vibes von Dune stehen, aber dann dachte ich, nimmste mal was mit einer Message. Außerdem ist Beautiful Thing ein schöner Film 🙂

Day 24: A song by a band you wish were still together = MCR – Famous Last Words

Ich bin aufgrund meines Alters und meiner Kirsch & Karo- Ausstattung im Teenageralter quasi gesetzlich verpflichtet, hier MCR zu nehmen. Aber sie sind auch ein bisschen die Essenz meiner Jugend.

Day 25: A song by an artist no longer living = Falco – Out of the Dark


Day 26: A song that makes you want to fall in love = Atreyu – When Two Are One

Ah – to be young.

Day 27: A song that breaks your heart = Anne Hathaway – I dreamed a dream

Ich habe Les Miserables nicht mal gesehen. Aber der Ausschnitt überzeugt mich auch ohne jeden Kontext.

Day 28: A song by an artist with a voice you love = Florence + the Machine – Delilah

Ich höre Florence nie absichtlich, nur im Radio, wenn ich denn mal Radio höre, aber ich mag ihre Art zu singen und die Stimmfarbe. Irgendwie vibrierend und geerdet.

Day 29: A song that you remember from your childhood = Keimzeit – Kling Klang

Mein Onkel hat uns mal ein Mixtape gemacht, hauptsächlich DDR Musik. Eine sehr gute Kassette, habe ich hier noch.

Day 30: A song that reminds you of yourself = Waltari – So Fine

Als ich den Song das erste Mal gehört habe hat es einfach geklickt. Ich finde den einfach fantastisch. Darum erinnert er mich an mich selbst, weil ich einfach fantastisch bin. Ne, also. Aber eklektisch und ein bisschen komisch, und vielleicht kann nicht jeder was damit anfangen, aber eigentlich ganz witzig. Trifft es recht gut, finde ich.

Cheerio.

 

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Forum, Seife und Fehlgeburt.

Ich lebe noch!

Und ich nehme wieder ab!

Besser geht’s kaum, oder? Killer-Combo von Zuständen. Bin zufrieden.

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Warnung! Der Dude ist schon höchst sexuell, aber weiter unten kommt ein Porno GIF. No pun intended.

Nach langer Stagnation und einigem vollmundigem Geschwafel habe ich tatsächlich zurück in meinen Groove gefunden. Ich koche vor, ich stelle in den Kühlschrank, ich friere ein, ich plane. Ich gehe vor allem auch wieder zum Sport.

In keinem geringen Maße ist das ganz sicher dem großartigen (inoffiziellen) Fettlogik – Forum zu verdanken – geteiltes Leid ist halbes Leid * Erfolg anderer = PROGRESS. Nagelt mich nicht auf die Formel fest, aber ungefähr läuft’s. Ein Quäntchen Empathie, ein Quäntchen Ehrgeiz, gleich zu ziehen 😉

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I’m on a mission! Huzzah!

Außerdem ist das Forum einfach verdammt informativ, es gibt angeregte Diskussionen oder nettes Unterhalten, Fotos von leckerem Essen, Rezepte zu den Fotos vom leckeren Essen –  et isTraum ^^. Und einfach das Gefühl, nicht konstant um Methoden KÄMPFEN zu müssen. Natürlich sind wir kein von Nadja indoktrinierter FLÜ-Meinungs-Monolith, aber über gewisse Gegebenheiten muss eben nicht diskutiert werden. Und wenn, dann gesittet. Im „echten“ Leben und anderen Foren leider selten der Fall. Außer wenn sich die User treffen, dann gibt’s die befreiende Auskotz-Atmo sogar IRL 😀

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Sowieso krass – ich hab noch nie jemandem „aus dem Internet“ getroffen ^^ Aber nun habe ich auch diese Unschuld hinter mir gelassen und bin nicht traurig drum J

Apropos Unschuld, will mir in der Uni die Hände waschen, drück‘ auf den Seifenspender – aber statt sanft ein Tröpflein Seife in meine Hand fallen zu lassen, spritzt mir das Teil den Rotz volle Kanne aufs Chemisette. Soap-Shot. Vielen Dank. Ob’s wohl Seifen-Fetisch-Pornos gibt?

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Verlassen sie umgehend die Gefahrenzone

So stand ich dort, rollte mit den Augen, und versuchte mir Flüssigseife von Möpsen zu rubbeln. Meine 100% Polyester Trainingsjacke erwies sich als schluckwilliges Luder, so dass ich weniger abwischte, als viel mehr gründlich einarbeitete. Ich akzeptierte meine neue Seifigkeit und verließ den Abort.

Ich finde es schon lustig, das Abort Klo oder Fehlgeburt heißen kann. Abort auf’m Abort. Abort-Abort. So nenne ich meine neue Metalband. Dabei würde ich Musik einer Band mit dem Namen wahrscheinlich nicht mal mögen, bin nicht so die Frau für’s Grobe. Ein petit peu Melodie darf’s schon sein. Muss es sein.

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So – auf die nächsten Kilos. Ich werde versuchen, mich auf dem scheiß waggon festzubeißen, mental anzuketten, wie auch immer, nur runterfallen will ich nicht nochmal für so lange.

Einholen und überholen, Kameraden! Pardon, Genossen.

Liebster Award Mega Post.

Ihre Majestät lässt sich nun herbei, 2 erhaltene Liebster Awards zu würdigen. Fashionably late. Hust. Verzeiht ú_ù“

Numero Uno – die Nominierung von Isabel. Ich danke an dieser Stelle nochmals vielmals und abermals.

  1. Eine Zombie-Apokalypse bricht aus: Was tust du, warum und wie schätzt du deine Überlebenschancen ein?

Starten wir beim Erfahren der Nachricht – während ich durch Twitter scrolle, sehe ich diese Scherzmeldung von Der Westen. Ha, was für Trottel, es is nicht mal erster April. Pf. Ah, ne… wat, der Ruhrnachrichten auch? Tagesschau EIL? BBC Breaking News? Ja, wie, echt jetzt oder was? Echte Zombies? Und ich dachte, ich erlebe noch mal nen ganz stinknormalen Weltkrieg, stattdessen ist jetzt dank soner Art Fantasy-Ebola Land unter, oder was? Ja geil. Ja klasse. Supi. Kotzt mich jetzt nicht mega an. Soooo… also Dosenpfirsiche hab ich im Schrank. Und Pizzatomaten. Überleben gesichert…

Ohne Witz, ich würde wahrscheinlich einen panikinduzierten Herzinfarkt erleiden und auf der Stelle sterben. Oder mich zu Tode hyperventilieren. Ich zieh‘ in der Appokappalüse keine Wurst vom Teller.

  1. Welches Endzeitszenario hältst du für wahrscheinlicher und warum: Ein Killervirus rafft die Mehrheit der Menschen dahin? Der dritte Weltkrieg findet statt, alle bewerfen sich mit Atom- und Wasserstoffbomben, die Welt wird unbewohnbar? Der Klimawandel und der menschliche Raubbau an der Umwelt fordern ihren Tribut? Wir werden von einem kolossalen Kometen zermalmt? Oder etwas vollkommen anderes?

Weltkrieg. Warum kann ich nicht nachvollziehbar darlegen, da mein tagespolitisches Wissen eher kläglich ist. Aber Menschen sind halt scheiße und nicht für den pfleglichen Umgang miteinander oder mit irgendwas geschaffen.

  1. Hand aufs Herz: Was hältst du von der Todesstrafe?

Nix.

  1. Selbstjustiz: Unter gewissen Umständen verständlich? Oder grundsätzlich falsch?

Selbstjustiz kann man ja in unterschiedlichen Stufen ausüben. Wenn ich meinem Bruder den Autoschlüssel verstecke, weil er meine Chips gefressen hat, so habe ich auch das Recht selbst in die Hand genommen. Und das ist gut so.

Wenn ich jetzt – oh Gott, ich habe gerade keinen persönlichen Feind zur Hand, da ich nicht zu Hass auf Poltiker oder sowas neige; öööööh – also wenn ich jetzt Donald Trump heimsuche und ihm mit einer Pumpgun das Toupet von der Rübe baller, dann fände ich das wiederrum nicht in Ordnung. Siehe Frage 3.

Edit: Retrospektiv würde jetzt wohl Til Schweiger passen. Aber sehet selbst nach Frage 5.

  1. Til Schweiger: Genialer Marketingstratege oder aufgeblasener Angeber?

Von Til Schweiger höre ich nur, wenn ich sich irgendjemand politisch interessiertes in meiner Twitter Timeline aufregt. Diesen politisch interessierten Menschen folge ich eher zufällig – ich hatte mal nach einer Kinderzeichentrickfigur gegoogelt und bin dem danach benannten Account aus Spaß gefolgt, weil lokal verortet, was dann weitere politisch interessierte Menschen hereinspülte. Aber es bleibt dabei, dass ich halt lese, dass jemand den Schweiger unmöglich findet – ich folge da keinen Links um mir womöglich selbst reinzuziehen, was er da getrötet hat. Interessiert mich nicht. Daher zieht die Marketing-Strategie bei mir nicht. Ich habe auch keinen Fernseher und würde die Sendungen, in denen er anscheinend Dünnpfiff labert, nie angucken. Auf Facebook folge ich ihm ebenfalls nicht, was sein anderes Outlet zu sein scheint. Ich kann dem Typen einfach nicht mehr aufs Fell gucken, seit er in jedem seiner Filme – die allesamt die Ästhetik überlanger Milchschnitten- oder Partnervermittlungswerbung haben, das mal nebenbei – seine Kinder aufmarschieren lässt. Das token süße Kind im Film schlägt mich einfach in die Flucht. Oh Mann, ich rege mich schon über Til Schweiger auf, aber aus deutlich trivialeren Gründen als andere Menschen. Meine Mutter hasst in übrigens wegen seiner „weichgespülten“ Stimme. Da sieht man, woher ich mein Talent zur fundierten Kritik habe.

  1. Was ist für dich der schlechteste Film aller Zeiten und warum?

Alle Filme von Til Schweiger mit seinen Kindern als Darstellern.

  1. Du bemerkst einen Troll-Kommentar auf deinem Blog: Wie reagierst du?

Bekomme ich nicht, dafür bin ich nicht bedeutsam genug. Und meine Themen (*Thema: Ich und mein Gewicht) nun wirklich derartig unwichtig, dass es keine Menschen zur extremen Meinungsäußerung verleitet.

  1. Jemand schreibt Blödsinn oder menschenverachtende Kackscheiße im Internet: Kannst du widerstehen oder pöbelst du dagegen?

Wenn jemand menschenverachtend auf Til Schweiger hatet bin ich natürlich voll dabei. Ja mann, ich fang an: Boah ne Til Schweiger ey, ich wünsch dem voll dass der nachts auf dem Weg zum Klo so richtig auf Legosteine tritt und sich einpisst, hahaha, up top!

Nochmal in ernst: Ich pflege keine Diskussionskultur. Ich bin nicht gut im logischen Debattenführen, ich habe eine niedrige Frustrationsschwelle und oft auch schlicht keine fundierte Meinung sondern eine emotionale Haltung. Ich suche Orte, an denen sich die Menschen verbal die Köpfe einschlagen, in der Regel auch nicht auf. Merke also im Zweifelsfall nicht, dass jemand irgendwas schreibt, das ich total daneben finde.

  1. Welches Buch hat dich zuletzt so richtig gefesselt?

Ich hab nach Erhalt meines ersten eigenen internetfähigen Computers das Lesen komplett aufgegeben. Früher habe ich ca. 4 Bücher pro Woche gelesen. Tja, thanks internet. Ich habe traurigerweise keine Antwort.
Voll gemein, aber Fettlogik zähle ich nicht als Buch in dem Sinne, eher als megafettes medizinisches Infoblatt. Also worauf ich hinaus will, ist wohl der Unterschied zwischen Belletristik und Sachliteratur. Mann Mann.

  1. Gibt es eine Eigenschaft, die dich an deinen Mitmenschen ganz besonders nervt? Welche?

Andere systematisch mobben und sich dran erfreuen.

  1. Wie lange betreibst du deinen Blog schon und was hat dich dazu bewogen, damit anzufangen?

Seit… weiß nicht, Juni oder so. Angefangen habe ich ihn, um auf Fettlogik kommentieren zu können – also, kann man eh, aber halt mit nem festen Account. Und weil tumblr mein Main gelöscht hat. Ohne, dass mir je mitgeteilt wurde, weshalb. Wahrscheinlich, weil ich es auf einem Sideblog mit dem Copyright nicht so genau genommen habe… War ein Followerexperiment, from scratch mit guter Queue auf 5xxx follower, bester Post hatte 5x.xxx notes. Und dann haben sie mir das Licht ausgeknipst. Bisschen kacke, alle getaggten Posts meines Mains für die Katz.

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Numero dos: Katinka! Viele lieben Dank für die Nominierung 🙂

  1. Wie geht es dir heute?

Ich bin am aufschieben! Schieb schieb schieb. Mündliche Prüfung am 16.03.  Also irgendwie meh. Aber auch ganz ok.

  1. Lebst du lieber in der Stadt oder im Grünen?

Ich bin meines Zeichens ein Dorfkind mit bäuerlichem Hintergrund. Vorteil des Grünen ist ganz klar das Butschern. Büschn im Dreck spielen, Fahrrad fahren, alle Tiere ohne Probleme halten können, sowas. Vorteile der Großstadt sind, dass da tatsächlich Menschen leben und es Angebote gibt, die meinen Interessen entsprechen. Ich bin aufm Dorf nie Feiern gegangen. Jetzt wohne ich in der Reichweite mehrerer Einrichtungen, die Metal und Artverwandtes als Tanzmusik spielen 🙂 Und Infrastruktur, oh mein Gott, ich lebe für U-Bahn und Straßenbahn *küsst Fingerspitzen wie Klischee-Italiener*. Ich will gern in der Stadt bleiben. Bequemer.

  1. Unabhängig von Talent, Gehalt, etc…, welchen Beruf würdest du am Liebsten ausüben?

Als Kind wollte ich immer Autor und Illustrator werden. Ob das nun so Spaß macht, weiß ich nicht, aber ich glaube, ich wäre eigentlich gern … Künstler. Klingt irgendwie doof, vor allem, weil ich im echten Leben nie viel Zustande bringe, aber Ansprechendes mit meinen Händen zu produzieren und davon zu leben, das wäre doch was. Irgendwas, wo es am Ende ein Produkt gibt. Die Geisteswissenschaft an der Uni ist für mich ein tödlicher geschlossener Kreislauf, der sich selbst in den Mund sch- es macht mich einfach fertig. Das war nicht die Frage. Huppsa. So negativ wollte ich hier nicht werden xD

  1. Versetz dich zurück in deine Kindheit: Wer war dein größtes Idol?

Mein großer Bruder, weil er mein großer Bruder war. Glaube ich. Also ich kann mich da nicht so dezidiert dran erinnern.

  1. Stell dir vor, ich gebe dir 100.000 €, was machst du als erstes damit?

Wohnsituation ändern.

  1. Welches Buch würdest du jedem Menschen uneingeschränkt weiterempfehlen?

Fettlogik Überwinden 😉

  1. Gab es eine Band/MusikerIn, die dich besonders in deiner Teenagerzeit geprägt hat?

Ugh, ach, also, die Tee-nager (höhöhö) Zeit geht ja von 13 bis 19. Ich begann mit viel Wizo und Zaunpfahl und solchen Späßen und endete bei Ensiferum und sowas. Was mich jetzt geprägt hat, das ist schwer zu sagen. Geprägt… eine Band… Vielleicht Depeche Mode. Da war ich mit 17 voll drauf. Und wenn da auf dem 80er/90er Floor für die alten Goths ein Remix gespielt wird, geh ich auch mit. Die haben sich schon ernst genommen und waren auch mal traurig. Und düster. Das ist doch was für Teenager. Und hey ich hab sogar „fanart“ von der Band gemacht xD

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Martin L Gore by maunzendemaus, age 17

  1. Welche Superheldenfähigkeit hättest du am Liebsten?

Fliegen! Ziiiuuuum!

  1. Du findest eine Zeitmaschine: In Welche Zeit würdest Du – wenigstens kurz – reisen wollen?

Ab in die 80er zu den Synthpoppern 😉

  1. Wenn du in einem anderen Land leben müsstest, welches wäre es?

USA! USA! Ne, England wahrscheinlich. Oder Irland. Wales habe ich noch nicht erforscht.

  1. Was glaubst du, welche Charaktereigenschaft schätzen Deine Freunde an Dir am meisten?

Ich kann ganz (= recht) lustig sein und Menschen lachen gern. Es sei denn sie haben gerade eh Seitenstechen.

Die Regeln:

Danke dem Blogger, der dich nominiert hat
Verlinke den Blogger, der dich nominiert hat
Füge eines der liebster-blog-award Buttons in deinen Post ein
beantworte die dir gestellten Fragen
erstelle 11 neue Fragen für die Blogger, die du nominierst
nominiere 5-11 Blogs, die weniger als 300 Follower haben
informiere die Blogger über einen Kommentar, dass du sie nominiert hast

Ich nehme das jetzt alles ganz, ganz locker. War auch zu faul, einen „offiziellen“ LA Button auszugraben. Also Paint Button. Graphic design is my passion.

  1. Was ist deine Lieblingsfarbe.
  2. Was ist dein Lieblingsgemüse.
  3. Sollte an deutschen Schulen mehr Wert auf das Schreiben von kritischen Aufsätzen gelegt werden, sowas wie „Todesstrafe – Pro oder Contra“.
  4. ~ Bonusrunde~ Denke dir selbst eine Frage aus, die du schon immer mal gefragt werden wolltest, weil du da ne total starke Meinung hast. Sag es der Welt. JETZT.
  5. Musik, wo „gebrüllt“ wird – Kunst oder Krach? Klingt das schön, klingt das scheiße?
  6. Vor welchem Tier hast du Angst.
  7. Kannst du dich über die Essgewohnheiten anderer Menschen aufregen.
  8. Also ganz rein hypothetisch – liebe Polizei, wir machen hier keinen Deal – welche Droge würdest du gern mal probieren? In einer Utopie, wo Suchtgefahr und tödliche Nebenwirkungen keine Rolle spielen. „Nix“ ist natürlich auch eine valide Antwort. Wahrscheinlich sogar die schlauste in einem öffentlichen Blog. Was für eine dumme Frage. Next!
  9. If you’re 555, I’m ____ ?
  10. Hörst du lieber fröhliche, aggressive, oder schwermütige Musik.
  11. Wer wird GNTM 2016.

Nomifiziert werden, ohne Kenntniss über Followerzahlen:

 

  1. Siasskipferl
  2. Käthe Veganete
  3. Roe Rainrunner
  4. Pummelhummel lernt Fliegen
  5. Manny

Das sind jetzt weniger, als ich eigentlich „müsste“, weil’s ja 2 LA waren, aber… *undefinierbares Geräusch, händewedeln*

Es(s)kapaden – oder: Verdammt, wo ist meine Motivation hin?

Zu allererst: Ich entschuldige mich für den Titel. Es kam einfach über mich. War auf dem Crosstrainer und dachte darüber nach, dass ich ja mal etwas über meine versackte Motivation schreiben wollte und BÄM – was für ein toller Titel. ESSEN. HAMHAMHAMHAM. ESSKAPADEN – OMG ,HIGH FIVE, ICH BIN EIN GENIE.

ANYHOO – beginnen wir am Anfang *schlägt schweres ledergebundenes Buch auf* Ich begann meine „weightloss journey“ [#lordgivemestrength #goals #barf] im Mai. Ich steckte übelst im Prüfungsstress. Ich war ein Wrack, man kann es nicht anders sagen. Hatte mir locker flockig 10 Kilo angefressen. 2 Rollen Pringles am Tag und mal 750g Trolli – Trolli nur 1,99€, billige Verschnittware! Für cheapskates wie mich einfach ein Todesurteil. Billig UND süß, fml – das waren keine Esskapaden, das waren Fresskapaden. Jeder Schaufelradbagger wäre erblasst vor Neid, hätte er mich in Aktion gesehen.

Dann trat Fettlogik Überwinden in mein Leben (as detailed here), my beacon of hope, my ray of sunshine as I walked through the valley of the shadow of death,

[auf einmal habe ich dieses Lied im Kopf, enjoy]

und krasse Sachen passierten – ich war immer noch in der Prüfungsphase, the struggle was real, aber ich nahm ab. Heeeeftige Scheiße. Wow. Was da LOS. Ich trackte meine Kalorien meticulously und nahm einfach ab. ICH – gestandene Vorschriftshasserin, Kapitänin der MS Self Indulgence. Und das ging 3 Monate ganz vorzüglich. Ich fühlte mich ungefähr so –

aber auf eine gute Art und Weise, sagen wir mal, blessed to be a one man army, statt cursed. OK, ich lese gerade die Lyrics und es ist jetzt nicht DER triumphierendste Song von Ensiferum, aber ich hör den gern. So beschwingt, so flott, da kann auch das Gerede von „dead inside“ mich nicht davon abhalten, ihn als Siegesgesang zu sehen. Passender wäre aber vielleicht dieses Lied

Jetzt habe ich den Leseflow aber genug gefickt. Ich war fast dauer-high von dem Triumph die Pfunde in den Arsch zu treten und sie purzeln zu sehen. Hoppla hop, gingen’s über Kopp, weg mit Speck. Wenn man von einem Coping Mechanism in den nächsten wechselt, was gibt es da besseres als von Fressen auf Kalorienzählen zu schalten. Mir passten alte Klamotten wieder, es war ganz fabelhaft. Ist es immer noch 🙂

Kurz vor meiner letzten Prüfung fing mein Fundament an zu krümeln. Und nach der Prüfung fing ich am 7. September mit dem Sport wieder an (und habe auch recht gut durchgehalten, lasset mich kurz in meinem Planer zählen) – 12 Mal war ich im Studio seitdem. Nicht die Schichten, die anderen schieben, aber recht konstant. Gewichte erhöhe ich immer fleissig. Und auch die Arme trainiere ich jetzt, keine Zeit, mir über meinen Armumfang den Kopf zu zerbrechen. Dann ist es eben so. Aber – das Kalorienzählen fiel hinten runter. Der ärgste Prüfungsstress war weg und der beruhigende, stützende Effekt des Zählens verblasste, während Gedanken an Einschränkung wieder zunahmen. Und so „gönnte“ ich mir immer mal wieder hier was, da was – chinesisches Buffet? Kann man mal machen, Popcorn im Kino, hey komm, das ist schon nicht so schlimm, muss ja nicht ALLES aufschreiben, das ist doch was für Obernazis [ich muss an meiner unreflektierten Verwendung dieses Wortes arbeiten, zu viel Einfluss durch die englische Nutzung, aber ich bin mal ehrlich und lass es stehen – so spreche ich auch IRL]. Zum Wiegen komme ich auch nicht mehr immer, da ich anders als in der Prüfungsühase nicht ständig zuhause bin und morgens meine eigene Waage zur Verfügung habe.

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Schwupps. Ich fing an zu oszillieren. Ich nehme nicht zu, aber ich nehme auch nicht ab – ich halte mein Gewicht, bzw kreise um einen Mittelwert. Und das, ohne den Spaß des Gewichtshaltens zu haben, denn ich schränke mich ein, reiße dann aber diese Einschränkung mit meinem Arsch wieder ein, wenn ich mir irgendwas „gönne“, was eben nicht im vertretbaren Rahmen liegt. Oder zu viele kleine Schmankerl hintereinander. Dann korrigiere ich nach, aber bleibe nicht standhaft. Es ist zum Mäusemelken. Ob ich vielleicht Wasser speichere durch Proteinmangel kann ich schlecht nachprüfen, da ich eben nicht immer brav alles aufschreibe. Es ist dummes Verhalten. Sehr dumm. ABER – machen wa nicht mehr. Jetzt soll es weiter gehen. Ich überlege ganz stark, hier mitzumachen, kommt ja eigentlich wie gerufen:

Wie oben erwähnt – ich bin ein Geizkragen. Ihr braucht nicht zu denken, dass ich hier heize. Bring on the sub-zero temperatures, then we’ll talk. Ich wollte letztens Socken kaufen, aber als ich im H&M stand und ein 3er Paar Socken für 7,99€ in der Hand hielt, konnte ich es einfach nicht tun. Fast 10€ für fucking Socken?! Sowas ödes?? Also sollte die Aussicht, 30€ in den Sand zu setzen, mir eine gute Motivation sein. Mein schönes Geld.

Ich habe hier kein richtiges Ende, da ja noch nix vorbei ist. Ich fasse zusammen: to greener pastures, friends, to slay our enemies and dye the ground a cruel crimson. May their blood quench our thirst. Bullshit. Ich bin der harmloseste Schnuffelhamster, den es gibt. Mein gewaltätigste Aktion war, meinen kleinen Bruder in einen Heizung zu schubsen. Und ihn auf die Ablage unter dem Badezimmerspiegel krachen zu lassen. Und ihm mit dem Kinderspaten ganz knapp unter dem Auge eine Narbe zu verpassen. Vielleicht bin ich doch nicht so harmlos. Aber das waren UNFÄLLE. Ich schwöre.

Teil meiner neuen Rezeptur zum Erfolg wird auf jeden Fall, mehr zeitgenössischen Powermetal zu hören und jede Musik, die Tendenzen zu euphorischem Abfeiern von Heldentaten hat. Powermetal ist pathetisch und eingängig. Man kann ihn nicht überproduzieren. Je mehr wumms, desto besser. Bin meist kein Fan der Wurzeln, nicht bombastisch genug, zu wenig Fülle, zu viel Blech und Gekreisch. Also. Strenggenommen habe ich keine Ahnung von Musik, aber stelle diese Behauptung auf.

Und weil ich einfach nicht so hart eine Linie fahren kann, empfehle auch dies hier zu hören:

Amen & Attack! Noch 18,2 Kilo.

LAUF, DU BASTARD

Hier die Musik, zu der ich gerne das Tanzbein schwinge – oder eben meine Kolben auf dem Crosstrainer stampfen lasse.

The Darkness legen mit beschwingtem Rhythmus vor. Gutes Tempo, um in Schwung zu kommen. Groovy Jungs.

Nachdem sie erst vorlegten, legen The Darkness dann auch zügig eben so rockig nach. Ihr seid The Darkness, die Dunkelheit, aus euch möchte ich die Kraft für meine mit Anti-Materie betriebenen Beine schöpfen.

So! Nach einem rockigen Kickstart ist es nun Zeit, das ganze auf die elektronische Ebene zu heben. Wenn der Mayday nicht so teuer wäre, würde ich ja mal hingehen – auch wenn kein anderer mehr zu gehen scheint, bei den Besucherzahlen.

Was treibt den Menschen besser voran, als der unbändige Hass auf sein Umfeld und besonders diese  EINE schlimme Person, die einem TOTAL Unrecht getan hat. Ein niveauvoller Song, besonders therapeutisch wirkungsvoll in der zwischenmenschlichen Konfliktbewältigung, ausgezeichnetes unterrichtsbegleitendes Material für jeden Psychologiekurs.

STAMPFT, KINDER, STAMPFT – ich sagte stampft, verdammt, nicht mampft, wofür rennen wir denn hier, HERRGOTT nochmal

Weiter geht’s. Habe hierzu nichts zu sagen.

Intermission – hier können wir am Anfang verschnaufen. Bisschen trotten. Aber dann ab ins Dunkel.

Ohne scheiß, dieses Lied ist 20.000 mal schneller, als man denkt. Und es ist verdammt lang. Von der Stirne heiß, rinnen muss der Schweiß – und diese Schwestern kennen keine Gnade.

Volle Kraft voraus. Turis Fratyr = DAS ALBUM. Mein Go-To, wenn ich einen Schuss Siegesgewissheit und Euphorie brauche. Dieses growlen, verdammt nochmal.

UND NOCH EINS – da geht noch was.

FINISH HIM

Cool-Down. Jetzt chillen wir und genießen den schottischen Elektropop.

Eine Erwähnung ehrenhalber, einfach weil dieser Song so unerwartet geil zum Laufen ist – Dornenreich und ihr Lied über die Einsamkeit. Man sollte es nicht meinen, aber dieses Rabengekrächz ist fantastisch, um einen flotten Schritt zu halten.

 

 

Ohrwurm

Es fällt mir schwer, WordPress nicht wie mein (nunmehr dahingeschiedenes) tumblr zu behandeln, wo man einfach postet und postet, trigger happy am reblog button. Naja. Egal.

Schmissiges Lied:

Ebenfalls beschwingte Tanzmusik:

Und das zum Runterkommen: