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Ein Crush-Chronik – Schwämereien revisited. Und neues.

Als ich jüngst auf Wacken daran erinnert wurde, dass Matt Heafy von Trivium ‘n Hübscher ist und dann kurz danach im Kino einen neuen Hübschen entdeckte, begann ich mich an meine verflossenen Schwärmerein zu erinnern. Also, nicht die IRL Crushes, sondern die Angebeteten aus Film & Fernsehen. Mein erster Schwarm stammt aus der 5. Klasse und ist, sagen wir mal, dimensional benachteiligt. Soll heißen: er ist ein Animecharakter und allein deshalb hatte unsere Liebe nie sein sollen.

Trunks aus Dragon Ball Z (Am Ende von DBZ ist er 18 – um den geht‘s mir. ca. 2003)

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Als ich in der 5. Klasse war, durfte ich auf ein Mal abends etwas anderes gucken als das Sandmännchen. Meine Mutter erzeugte in Sachen Fernsehen künstliche Knappheit, so dass ich nach jeder Chance, zu gucken, lechzte. Dragon Ball Z trat also in mein Leben, eine Sendung, für die ich in der Schule schräg angeguckt wurde. Voll peinlich, wer guckt denn sowas. Ich! Und Trunks mit seiner lila Nick & Aaron Carter Gedenkfriseur (Curtains ist der Fachbegriff) eroberte mein Herz. So süß! Die kurze Jeansjacke. Konnte er tragen! Und auch der Fakt, dass der Gute mit Vornamen Badehose hieß, konnte mich nicht abschrecken.

Bestes Feature: Lila Boygroup Frisur und heftiger Styyyyle.

Orlando Bloom (geb. 1977, ca. 2004-2006)

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Das Poster, das ich nie aufzuhängen wagte

Als nächstes trat Orlando Bloom in mein Leben, oder vielmehr Legolas. Ein schlanker blonder Elb mit wallender Mähne, flinken Fußes durch die Wälder von Mittelerde springend – wer kann wiederstehen? Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, wie ich dazu kam – ich bin mir ziemlicher sicher, dass ich die Filme erst sehr viel später gesehen habe. Die Bücher hatte ich damals auf jeden Fall noch nicht gelesen. Ich vermute daher, dass es eher an Fluch der Karibik lag. Allerdings fand ich den schrecklich gruselig, die Skelette machten mir eine Heidenangst – eine strenge Medien-Diät aus Sandmännchen und der Sendung mit der Maus hatte mein zartes Nervenkostüm nicht gerade auf untote Piraten vorbereitet. Ich hatte ein rrriiiiiesen Poster von Orlando, traute mich aber nicht, es aufzuhängen, weil mein großer Bruder sich sicher darüber lustig gemacht hätte. Orlando Bloom fand ich dann auch in seiner Originalhaarfarbe süß. Er hat sich aber nicht gehalten in meiner Hitliste.

Bestes Feature: Dunkle Wimpern & Augen.

Ewan McGregor & James McAvoy (geb. 1971 & 1979, ab ca. 2007/08)

Dann – Schottenalarm! Zuhause begannen wir, einen DvD Sammlung aufzubauen – das Kaufprinzip richtete sich dabei danach, einen Schauspieler zu entdecken und sich dann alle seine Filme anzuschaffen. Mit 15 begann ich auch, immer versessener auf Englisch zu werden und Filme guckten wir nur noch im Original. Ah, der Akzent! Ewan McGregor und James McAvoy taten es mir tüchtig an, beide waren in Interviews auch noch charmant und humorvoll, was ihnen noch mehr Pluspunkte einbrachte. Aber nur von James McAvoy zeichnete ich ein Portrait, was ich zufälligerweise sogar auf dem PC habe. Ich empfehle Inside I’m Dancing und Atonement. Beides Tear Jerker, wobei ersterer durchaus ‘ne Komödie ist. Das interessante an Filmstars ist ja, dass man sie, anders als IRL Schwärmereien, auch ‚außerhalb‘ der Zeit genießen kann – einmal auf Film oder Festplatte gebannt ist Ewan McGregor durchaus für immer der bleiche Rentboy aus 1996. Hier empfehle ich als einen Film etwas ab vom Blockbuster Young Adam. Trotz verstrichener Jahre finde ich die beiden noch Bombe, durchaus auch, weil sie in Interviews eben unterhaltsam sind. Orlando Bloom ist leider ‘ne Niete in der Hinsicht.

Bestes Feature (Beide): Stechender Blick/Augenpartie, Akzent & Humor.

Tom Hiddleston (geb. 1981, ab ca. 2012)

Schließlich brach Tom Hiddleston über die Damen (und in ausgesuchten Kreisen sicher auch über die Herren-)Welt hinein und nichts ward wieder wie vorher. Ach! So schön, so romantisch, so poetisch, einen Doubel 1st in den Classics von Cambridge hat er auch! Fürwahr! Tom Hiddleston ist nicht cool (dafür ist er in Interviews immer viel zu eifrig zu zeigen, was für Tricks er kann), und besonders witzig ist er auch nicht, aber dafür leidenschaftlich bei der Sache. Für ihn bin ich in ein Shakespearestück gegangen. Ich meide Shakespeare wie die Pest. Ich bezahlte zahlte stolze 17€ für Coriolanus und heulte im Kino – SO. GUT. So gut. Und so sexy. Sorry. Das erste Mal nahm ich ihn wahr, als im Fernsehen der erste Thor lief, der zweite war noch nicht raus, muss also 2012 oder 2013 gewesen sein. Als der rauskam war ich nicht im Kino, weil ich kein Marvelhead bin. Aber ich sah also den Film im Fernsehen und dachte mir, ja gottverdammich, wer ist denn dieser schmucke Loki? Der ist ja… also der ist ja schon… also wenn ich jetzt ehrlich bin… Jetzt hängt an meiner Küchentür ein Thor: The Dark World Poster mit Loki drauf.

Tom Hiddleston hätte bestimmt auch einen Double 1st im Anzugtragen, wenn es sowas gäbe. Das kann er nämlich ausgezeichnet. Um ehrlich zu sein, bin ich auf Toms Gesicht auch nicht so scharf wie auf die Gesichter von Ewan, James, Lee und einstmals Orlando – aber er macht einfach ne gute Figur in seinen Rollen. Und in Anzügen.

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Coriolanus.

PS.: Ich habe gerade festgestellt, dass Tom jünger ist als mein Freund. Hupps. Filmstars kommen mir immer älter vor u_u – ist vielleicht noch das Teenie Mindset, als der Schauspieler-Schwarm meist einfach jenseits der Legalitätsgrenze lag.

Bestes Feature: Figur

Lee Pace (geb. 1979, ab ca. 2013?)

Ich versuche mich gerade krampfhaft zu erinnern, wann Lee Pace aufkam. Vielleicht 2015? Die vorherigen Chance habe ich leider verpasst – als Pushing Daisies im TV lief hatten wir keinen Fernseher mehr, und den Artikel über die Serie in der SpotOn habe ich damals zwar gelesen, aber das Konzept komplett nicht verstanden – und den hübschen Kuchenbäcker ingoriert! Schande. Sünde. Ich bin mir einfach nicht sicher, ab wechem Hobbitfilm er mir aufgefallen ist, ob schon beim Prolog im ersten, oder erst im zweiten. Als Thranduil der Hit, egal, wie kacke der Film drumherum gerade war. Danach guckte ich Pushing Daisies und seitdem ist Lee Pace immer noch aktuell. Groß, ausdrucksstarke Augenbrauen – joah. Also. Wie kann man nicht? I have a thing for eyebrows, seriously. Es geht nix über ’ne anständige Augenbraue.

Bestes Feature: Augenbrauen

Tom Holland (geb. 1996, ab 2017)

Bust up at the beach

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Ah! So. Süß. Ich war in Spiderman: Homecoming, und ich fasse zusammen: der Junge kann hautenge Synthetik wirklich tragen. Wenn wir jetzt von Idealfigur anfangen, würde ich sagen, das isse. Und er ist extreeeeem knuffig in Interviews, wirkt extrem positiv. Mal gucken, ob er Hollywood gut übersteht. Aber bei der Ablehnung, die er gegenüber Mark Wahlberg (würg) durchscheinen ließ, bin ich da guter Dinge. Ist jetzt altersmäßig ‘n Ausreißer, aber pfff. Mein Interesse wurde entfacht, als ich sein Lipsynch Battle Video sah. Moves & Muscle. Hello! Mal gucken, wie lange er sich halt, das ist ja nun kein ‘gefestigter’ Crush 😉 Die helle Stimme, kurze Statur und Jugendlichkeit prädestiniert ihn wahrscheinlicher eher für die Herzen 14-jähriger, aber ich finde ihn dennoch gut, trotz meiner fortgeschrittenen 26 Jahre 😛

Bestes Feature: Figur, „Krähenfüße“/Lachfalten, Wangenknochen & Wuschelhaare

Honourable Mentions:

Benedict Cumberbatch (geb. 1976, ab 2010)

Eddie Redmayne (geb. 1982, kurz 2007 oder so und dann ab 2015)

Nicholas Hoult (geb. 1989, ab ca. 2015, vorher aber auch.)

So – habe ich ein „Beuteschema“?

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Wackenbericht 2017

Wir reisten Montag an. 2 Tage campen und grillen, bevor das Programm losging.

 

Mittwoch

Europe

Ich kannte nur das eine Lied. Das Lied hat abgeliefert.

Ugly Kid Joe

Ich kannte nur das eine Lied. Das Lied hat abgeliefert. Aber auch der Rest war gut, da der Sänger kein Dosenwunder ist, sondern auch live excellent singt. War gut amüsiert, aber das Klima im Zelt ist halt immer so ekelhaft, dass ich es nicht lange darin aushalte. Wenn es regnet ein gemischter Segen, zu allen anderen Bedingungen einfach nur Legebatteriefeeling pur.

Versengold

Habe ich mit einem Ohr verfolgt. Bekommt man ja zu verschiedenen Anlässen zu sehen, weshalb ich mich am Mittwochabend nicht von der überdachten Bank erhob. Mein Freund war aber natürlich vorn mit dabei.

Donnerstag

Skorbut

Skorbut versuchten den Preis für nervigste Möchtegern-Comedians zu gewinnen. Jedes Lied wurde von gezwungenem Banter unterbrochen, was aber nicht sooooo schade war, da die Musik auch nicht das Gelbe vom Ei war. Ingesamt bin ich nicht so auf der Piratenschienen unterwegs.

Ganaim

Der Sänger von Ganaim hingegen weiß, wie man Stimmung macht. Entweder man hat Charisma, oder nicht. Ich könnte mich jedes Mal wieder an der seltsamen Mischung aus schottischem, irischen und deutschem Akzent aufhängen, aber sei’s drum – sie waren solide und sympathisch.

Volbeat

Ich kennen 3 Lieder von Volbeat, aber mehr muss man nicht kennen, da sie alle gleich klingen. Die Musik ist eingängig und ballert, ich habe mich köngilich amüsiert – auch aus geschätzten 50 Kilometern Entfernung. War rappelvoll und wir kamen punktgenau zum Beginn der Show.

Freitag

Clawfinger

Auch bei Clawfinger kenne ich nur 2, 3 Lieder und ihren To The Hilt Remix. Eigentlich wollte ich sie nur sehen um zu gucken, ob sie Nigger spielen würden – haben sie. Vielleicht hätte ich doch zu Sanctuary rübergehen sollen, dass war wahrscheinlich eher mein Ding.

Grave Digger

Gruppendynamik bestimmte das Schauen von Grave Digger. Sie spielten das eine Lied, dass ich kannte, und gut war. Ging.

Sonata Arctica

MEIN LIEBLINGSKONZERT. Ich kannte nur Replica und The Wolves Die Young (was mMn wie ein Weihnachtslied klingt), aber bin nun bekehrt. Ich fand den Auftritt einfach fantastisch – episch, fett, Gesang saß, Drums wummerten, die Leute hatten gute Laune, die Sonne schien – top. Der Sänger sah aus, als hätte Alligathoa zu tief in die Karnevalskiste gegriffen und sich dann mit einem 90er Technosternchen zusammen gespliced – ich steh drauf. Tanzmusik!

Saltatio Mortis

Kein Weg führt  an Saltatio Mortis vorbei, wenn mein Freund dabei ist. Sie haben ihre Sache gut gemacht, aber ich bin immer noch kein Superfan – würde mir die Musik nicht in meiner Freizeit und mit Absicht anhören.

Trivium

Also: als ich jung war, fand ich Trivium voll geil. Die ersten drei Alben war ich total dabei. Aus den meisten ihrer Lieder bin ich allerdings rausgewachsen. Und es ist auch so, dass Matt Heafy live nicht sooo toll singt – ähnlich wie der Sänger von Sabaton. Allerdings, auch ähnlich wie bei Sabaton, macht er das mit einer Tonne positiver Ausstrahlung wieder wett. Fazit meines Freundes: „Also die Musik fand ich scheiße, aber der Frontmann war mir sehr sympatisch, der hatte so ein einnehmendes Lächeln“. Und, nachdem ich mir ewig lange Abhandlungen über die Brüste, Bäuche und Beine diverser weiblicher Musiker anhören durfte, nutze ich die Gelegenheit um zu sagen, dass Matt Heafy auch geile Titten hat. Und den linken Nippel fast das ganze Konzert über draußen hatte. So. Er ist (inzwischen) ein charismatisches Schnittchen mit knuffigen Segelohren, das halt nicht so gut singen kann, aber mit den Augen hör‘ ich das nicht.

 

Anderer Auftritt, still had his titty out.

Ebenfalls anderer Auftritt. Aber egal. Eine Achselhöhle, die sich sehen lassen kann.

(bessere Fotos von Matt Heafy beim Auftritt)

Apocalyptica

Problem hier: ich mag Apocalyptica, aber eher ihre eigenen Sachen. Ich habe nicht viel für Metallica übrig. Die Metallica Witze/Anspielungen gingen dementsprechend unverstanden an mir vorüber. Und der Ton bereitete mir Schmerzen – es klirrte arg, ich habe dem Konzert mit Ohrenstöpseln beigewohnt. Insgesamt war der Ton bei so manchem Auftritt nicht optimal ausgesteuert. Zu leise ist schade, aber blechernes Klirren finde ich am schlimmsten.

Samstag

Rage

Gruppendynamik führte ähnlich wie bei Grave Digger zum Besuch. Ich kannte kein Lied – dachte ich! Bis sie ein Lied aus einem bekannten deutschen Kinofilm ankündigten und es mir wie Schuppen aus den Haaren fiel (sorry) – das ist ja die Band aus Der Schuh des Manitu, Santa Marias Theme! Sag mir das doch vorher einer. Also habe ich die 20 Sekunden des Liedes, die ich kannte, genossen.

Harpyie

Hörte ich nur mit einem Ohr, auf einer Bank sitzend und unter meinem total gefickten Lendenwirbelbereich leidend. Ich habe dieses Wacken den Asian Squat im Gummistiefel perfektioniert, die einzige Art, meinen Rücken zu entlasten und vom Wehtun abzubringen, zumindest für ein paar Minuten. Aber ich hörte die Wall of Eurodance und war schwer begeistert, weil ich trashige 90er Scheiße liebe. Mein Freund war auch in ekstatischer Stimmung, als er von der Bühne zurückkehrte, als jemand, der die 90er bei vollem Bewusstsein erlebte.

Heimataerde

Von Heimataerde hörte ich jüngst ein Lied in der Diskothek, das von Leibern und Schwertern handelte. Ich war sofort angefixt. Und Live auch begeistert – als die Scooter der Mittelaltermusik bezeichnet zu werden ist nichts als eine Ehre. Wunderbar überzogen und stumpf. Untote Templer! Gute Unterhaltung und Tanzmusik! Auch du ein Gotteskrieger! *zerbeißt Blutkapsel*

Heaven Shall Burn

Ich nehme mir jedes Wacken vor, irgendwo mal ins Getümmel zu gehen und mich mit den Massen zu balgen, aber jedes Mal habe ich lauter Klöterkram dabei und Angst um meine Besitztümer, weil ich sie nicht im Camp gelassen habe. Ich bin seit 2012 in keinem Gemenge mehr gewesen. Eigentlich würde ich auch mal gerne um so einen Turm rennen… Also, ich höre Heaven Shall Burn gern auf dem Crosstrainer. Der Sänger brüllte gut, auch live. Ballerte. Und eine gute Entscheidung, dass nicht mehr alle rote Hemden tragen – unter einem Youtube Video las ich Kommentare von Amis, dass die Band aussähe wie eine Gruppe von Fast-Food-Mitarbeitern.

Powerwolf

Ich liebe Powerwolf! Haben ein Upgrade bekommen, 2015 waren sie ins Mittagsprogramm verbannt worden. Sie hatte mit der Animation der Menge etwas zu tun, aber Attila sang gut und spätestens beim Pimmelwitz zu Resurrection by Erection hatte er sie dann. Und Matthew Greywolf ist auch niedlich, um mal die optische Bewertung männlicher Bandmitglieder fortzuführen.

Alice Cooper

Alice Cooper gaben wir uns vor der Faster Stage, weil wir für Amon Amarth vorn sein wollten. Gute Show, habe jetzt nicht unbedingt alles 100% mitbekommen.

Amon Amarth

Woooohooooooo! In der Turbinenhalle in Oberhausen war der Sound damals kacke, hier war er gut, es wurde gewikingert, was das Zeug hielt – da konnte ich sogar über surprise Doro Pesch hinwegsehen.

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JBO

Endlich mal den Soundtrack meiner Teeniezeit live gesehen – wer hatte nicht den JBO Ordner, in dem einfach eine Million Lieder drin waren, die nicht von JBO sind. Leider war der Ton hier mies, die Stimmen teils einfach zu leise, die Levels schwankten immens. Von dem Kackregen will ich nicht anfangen. Es war ein guter Auftritt, mein Rücken lag zwar in Trümmern und ich squattete in der Gegend rum, aber hat sich trotzdem gelohnt. Auch wenn ich leider keinen Nerv mehr für Avantasia vorher hatte, weil ich meinen Rücken im Camp ein bisschen stretchen musste. Sonst hätte ich JBO wohl auch nicht mehr durchgehalten.

Fazit

Wacken – war gut.

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Effigy die unsere lauten Nachbarn aus ihrem toten Pavillon gebaut haben

Dumme Dinge: Die Ordner gaben uns ungefähr minus 12 Quadratmeter, spätere Gänge über das Gelände zeigten, dass woanders der Platz weniger streng verteilt wurde. Ein Nachbar hatte seinen üblichen Kladderadatsch für 20 Leute aufgebaut, obwohl sie nur zu viert waren – und bestand darauf, in Hauptbühnenlautstärke Nachts um 3 Gitarre zu spielen oder sich gepflegt Janis Joplin reinzuziehen. unser kollabierender Pavillon zerkratzte Auto von Elternteil unseres Fahrers. Wird teuer. Dann zickte auf der Rückfahrt die Automatikschaltung eben jenes teuren Mercedesbuses. Nerven waren gespannt, und der Fahrer musste mit kontroversen Diskussionen über Lieblingsfisch und Lieblingsbaum wachgehalten werden. Er hatte keine rechte Meinung dazu, aber Lieblingsfisch des Beifahrers ist der Hecht und Lieblingsbaum die Deutsche Eiche.

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Erster Kollaps. Stürzte nach Wiederaufbau noch ein mal zusammen und machte mehr Schrammen in die Autos…

Ob es eine weitere Edition Wacken für uns geben wird, steht noch in den Sternen – die Änderung der Gruppenzusammensetzung (Trennung, finanzielle Engpässe) führte zu einigen schwelenden Spannungen und wie es weiter geht – only time will tell. Ich habe auch jeden Fall das Gefühl, dass ich dieses Wacken deutlich mehr Bands mitgenommen habe als die Male vorher, und mehr Spaß an der Musik hatte. Unser allein angereister Nachbar (nicht der laute) wurde von uns adoptiert und hatte einfach alles dabei, von der Campinglampe über den Gaskocher bis zum Kabelbinderset. Alles in allem eine gelungene, runde Woche.

\m/

Das Ende vom Hausarbeitslied

Jetzt muss ich es nur noch schaffen angemessen auf meine Umwelt zu reagieren. Ich war mir wieder mal so sicher, dass es grausig schlecht war. Irgendwie ärgerlich, dass ich trotz der Note hauptsächlich daran denke, was alles mir der Arbeit verkehrt war – die von ihm angeführten Kritikpunkte waren mir bei der Abgabe durchaus bewusst, aber keine Zeit, das zu beheben. 
In other news : Ich nehme jetzt doch am Research Seminar dieses Profs teil, nachdem er mir noch mal eine Mail geschickt hat mit der Einladung. Auf die erste hatte ich nicht reagiert weil ich mir halt selbst im Weg stehe (und erst nicht gecheckt hatte, dass das eine persönliche Einladung für ausgesucht Leute war). Und weil ich kein Work in Progress vorzustellen habe. Das Seminar ist dazu gedacht, dass MA-Schreibende und Doktoranden ihre Projekte vorstellen. Ich geh halt hin und schau mal.

Coping Mechanism

… leider lassen sich die Kilos nicht in Seiten geschriebener Hausarbeit übersetzen. Ich bin seit letztem August voll im Arsch. Such fun. 

Diese Jeans hat also einen Spielraum von 10 Kilo. Interessant. Uggggggh. 

Meine Deadline ist am 4.4., aber irgendwie seh ich noch nicht, dass da was draus wird. Eigentlich will ich nur abbrechen, aber das wäre auch scheiße, ist ja nicht so, dass ich fachlich nicht kann oder nicht will. Ich will, Aber die Panikglocken klingeln mir da durch die Rechnung. 

30 Day Music Challenge – alles auf Mal

Eigentlich soll man das täglich posten – aber ich mach da jetzt einen Riesenpost mit 30 Videos draus. Nichts fürs Handy.

Day 1: A song you like with a colour in the title = Eiffel 65 – Blue

Wie könnte es anders sein! Ein absoluter Hit. Ganz nah dran war „A Grey So Dark“ von Trivium.

Day 2: A song you like with a number in the title = Children of Bodom – Sixpounder


Day 3: A song that reminds you of summer = Las Ketchup – The Ketchup Song

Man bemerke: da steht nirgends, dass ich das Lied besonders mögen muss. Es ist hochgradig nervtötend, selbst für mich, und meine Ohren halten viel Müll aus (klickt den Link, ihr werdet es nicht bereuen. Russia got rhythm 😀 )

Day 4: A song that reminds you of someone you’d rather forget about
Samsas Traum – Für Immer. Ohne Video, da der Liederzeuger eine metallica-artige Besessenheit mit Copyright hat.

Day 5: A song that needs to be played LOUD = Machine Head – Louder


Day 6: A song that makes you want to dance = Charlie – Spacer Woman


Day 7: A song to drive to = Hammerfall – Hearts on Fire


Day 8: A song about drugs or alcohol = Dead Kennedys – Too Drunk to Fuck


Day 9: A song that makes you happy = Mungo Jerry – In the Summertime

Wer kann beim Anblick derartiger Bart- und Kopfbehaarung nicht in Freude verfallen? Ein menschgewordenes Schaf singt vom Weiber aufreißen im Sommer – ich find das stimmungshebend.

Day 10: A song that makes you sad = Wolf Alice – Silk

Ich war von T2 nicht so begeistert wie meine Begleitung, aber der Song ist mir im Gedächtnis geblieben, weil sie die Schlussmontage dann doch Kraft hatte. Can you say Crescendo?

Day 11: A song that you never get tired of = The Darkness – A thing called love

I love, love, LOVE The Darkness. Deliciously camp und schrill.

Day 12: A song from your preteen years = Avril Lavigne – Complicated

Ich hatte Poster von Avril Lavigne und Orlando Bloom, und das war MEIN LEBEN. Wobei ich Orlando Bloom vor allem als Legolas toll fand, lange blonde Haare und so. Ich weiß noch, dass so um 2003/04 Lidschatten in Aubergine modern war, auf allen Postern sah Avril so aus, als hätte sie voll auf die 12 bekommen.

Day 13: One of your favourite 70s songs = Fleetwood Mac – Don’t Stop


Day 14: A song you would love played at your wedding = Sixpence None the Richer – Kiss Me


Day 15: A song that is a cover by another band = Disturbed -Shout


Day 16: One of your favourite classical songs – Antonín Dvořák – Slavonic Dances

Full disclosure: Ich kenne mich nicht aus. Ich hatte als Kind eine eine „Klassik für Kids“ Kassete über Dvořák und die Tänze sind mir in Erinnerung geblieben, weil sie so schmissig sind. Mozart, Bach und Händel (meine anderen anderen 3 Kassetten) konnten dagegen nicht anstinken.

Day 17: A song you would sing a duet with on karaoke = Grease – You’re the one that I want

Mal abgesehen davon, dass ich nicht singen kann – das würde ich singen. Umstehenden sei geraten, für Gehörschutz zu sorgen. Es sei denn da hat jemand einen Fetisch für disharmonisch über Tafel kratzende Nägel, der möge sich an meinem Gesang ergötzen.

Day 18: A song from the year you were born = Chesney Hawkes – The one and only

Wie passend, dass das auch sein one and only hit ist. Huppsi.

Day 19: A song that makes you think about life = Anawa – Wichtig sind Tage die unbekannt sind

Ich denke, der Text des Songs stimmt auch deshalb nachdenklich, weil er durch die Übersetzung von Polnisch nach Deutsch wahrscheinlich noch an Kryptik gewonnen hat. Ich lebe für den Akzent. Slawische Sprachen sind einfach Musik in meinen Ohren, ich versteh nix, aber sie rollen schön weich im Mund. Zumindest russisch.

Day 20: A song that has many meanings to you = Buckethead – The Redeem Team

Verlegenheitswahl. Durch den nicht vorhandenen Text aber schön offen.

Day 21: A favourite song with a person’s name in it = Dexy’s Midnight Runners – Come on Eileen


Day 22: A song that makes you move forward = Equilibrium – Der Sturm

Alternative

Day 23: A song that you think everybody should listen to = Mama Cass – Make your own kind of Music

Hier habe ich mich wirklich schwer getan, weil ich auch von Listen wie „50 Bücher die sie gelesen haben müssen!“ nix halte. Weiß ich doch nicht, was man hören muss. Hier könnte genauso gut Hardcore Vibes von Dune stehen, aber dann dachte ich, nimmste mal was mit einer Message. Außerdem ist Beautiful Thing ein schöner Film 🙂

Day 24: A song by a band you wish were still together = MCR – Famous Last Words

Ich bin aufgrund meines Alters und meiner Kirsch & Karo- Ausstattung im Teenageralter quasi gesetzlich verpflichtet, hier MCR zu nehmen. Aber sie sind auch ein bisschen die Essenz meiner Jugend.

Day 25: A song by an artist no longer living = Falco – Out of the Dark


Day 26: A song that makes you want to fall in love = Atreyu – When Two Are One

Ah – to be young.

Day 27: A song that breaks your heart = Anne Hathaway – I dreamed a dream

Ich habe Les Miserables nicht mal gesehen. Aber der Ausschnitt überzeugt mich auch ohne jeden Kontext.

Day 28: A song by an artist with a voice you love = Florence + the Machine – Delilah

Ich höre Florence nie absichtlich, nur im Radio, wenn ich denn mal Radio höre, aber ich mag ihre Art zu singen und die Stimmfarbe. Irgendwie vibrierend und geerdet.

Day 29: A song that you remember from your childhood = Keimzeit – Kling Klang

Mein Onkel hat uns mal ein Mixtape gemacht, hauptsächlich DDR Musik. Eine sehr gute Kassette, habe ich hier noch.

Day 30: A song that reminds you of yourself = Waltari – So Fine

Als ich den Song das erste Mal gehört habe hat es einfach geklickt. Ich finde den einfach fantastisch. Darum erinnert er mich an mich selbst, weil ich einfach fantastisch bin. Ne, also. Aber eklektisch und ein bisschen komisch, und vielleicht kann nicht jeder was damit anfangen, aber eigentlich ganz witzig. Trifft es recht gut, finde ich.

Cheerio.

 

Hefespeck und Wacken-Tix

Es ist keine Überraschung – mein toller Plan hat nicht geklappt. Ich habe mich zwar am Riemen gerissen, aber nicht im anvisierten Maße. Letzter Stand vor Weihnachten war 71,8kg, dann fuhr ich in die Heimat, ohne Waage. Dort angekommen merkte ich deutlich, was für einen Unterschied Sport macht. Ich wog zwar ungefähr dasselbe wie bei meinem letzten Aufenthalt, hatte aber 2 Monaten meinen Arsch nicht bewegt. Dementsprechend knapp saß meine Arbeitshose im Hüftbereich. Im Sommer war meine Kiste bei gleichem Gewicht deutlich weniger hefeteigartig. Und während zum Höhepunkt meiner sportlichen Betätigung der Sport-BH zu Schlackern anfing, kann ich nur sagen, dass die Körbchen wieder prall gefüllt sind. My cup runneth over etc etc. Growing mad tiddies up in here. Eyyy.

sneeze

naja, nicht ganz so, ich gebe zu.

Meh.

Also: Essen & Sport liefen schleeeeeeeecht und ich bin froh, morgen aus der Fresszone wieder in den heimischen Pott zu düsen. Oder richtiger ausgedrückt zu tuckern, 4,5 h mit Niedersachsen- und NRW-Ticket in Regionalexpressen und ähnlichen Milchkannenzügen.

Erfreulicher: Wacken 2k17 confirmed 🙂 Die Schlawiner haben schon Ende November Karten bestellt. Ich maunziges Heultier habe immer drängende Quengeleien in die WhatsApp Gruppe gepostet wie „omg aber wir müssen bald bestellen, wenn wir noch wollen“ und so weiter. Auch wenn sich die Teilnehmerzahl halbiert hat (1 x Trennung, 1 x finanzielle Knappheit), wusste ich doch, dass bei zwei anderen noch Interesse bestand. Aber keiner antwortete auf mein Flehen. Als ich am 10.12. beim Wacken-Nachtreffen bei Bierkuchen und Lieferando-Gutschein-Pizza (ja, da lief das Essen falsch…) wieder anhub zu Maunzen, reagierte man verhalten: „Wir können ja am 24. Karten bestellen, erstmal nicht bezahlen und dann gucken, was noch angekündigt wird“. HA. Erklärt auch das in keiner Weise von Trauer belegte Jauchzen meines Freundes, als er um Mitternacht die Ankündigung von Annihilator vernahm. Hatten ja auch längst Karten, die Schelme. Rationalisierung: Wir fahren Montag hin und duschen 2 mal täglich, damit es sich „lohnt“ – leider haben wir noch 4 x Kacken auf der Klokarte, die mit der Preiserhöhung nun verfallen ist. Schnief.

Neue Deadline für die verflixten 60 Kilo: 3.8.2017. So. Aber diesmal. Geht ja so nicht weiter.

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Kinners.

Selbstkompliment

Mein Hals ist mein liebster Körperteil an mir selbst. Bzw Hals/Schlüsselbeinregion. 

Schamloses Halsposing. Noch ein bisschen mehr strecken und das wär’s dann mit dem Rückenmark.

Auch einer der Gründe, weshalb ich gern kurze Haare habe. Zopf tragen ist nicht mein Ding, meine Dutt-Skills sind rudimentär und da hören die halsfreien Optionen für mich auch schon auf. Außerdem kommen Ohrringe ideal zur Geltung. Und meine Ohren mag ich auch. Sie sind damenhaft klein und formschön. 

Manchmal fühle ich mich ein bisschen wie ein Höhlentroll, aber – man sollte sich den Honig ums Maul schmieren, den man gerade da hat. Tut gelegentlich einfach Not. Da kann man ruhig mal ins Detail gehen.

Sagt eurem Spiegelbild was Nettes 🙂