Schon 3 Mal Sport, gebt dieser Frau eine Medaille.

So So. Nun bin ich also schon ruhmreiche 3 Mal wieder im Fitnessstudio aufgeschlagen. Letzten Montag und Mittwoch – und dann trug ich wegen eines Vorstellungsgesprächs ein Paar Schuhe, das keine Vans Slip On war und riss mir die Fersen auf. Alles, was kein Vans Slip On oder ein Sportschuh ist, lässt meine Hacken im Null-Komma-Nix in traurigen Fetzen hängen. Da kann der Schuh noch so hochwertig sein und noch so gut sitzen. Seit 2007 trage ich nur eine Sorte Schuhe… die Lüttschen woll’n nix and’res mehr. Sie weinen Blut und Wundflüssigkeit, wenn ich sie in „erwachsene“ Fußbekleidung zwänge.

Naja, hatte ich also dicke Löcher in den Füßen. Nix mit Laufen. Am Sonntag konnte ich dann fantasievoll Ausdauer- und Krafttraining als Umzugshelfer kombinieren. Dicke Bücherkisten in den dritten Stock schleppen. Fix und foxi war ich hinterher, Jesses.

Die Füsscken heilten so vor sich hin und gestern (= Mittwoch) traute ich mich wieder ins Studio. Krafttraining ging. Beim zweiten Mal am vorigen Mittwoch hatte jeder Muskel in Flammen stehend um des Herr-Gotts Erbarmen gebrüllt, aber inzwischen hatte sich die Lage beruhigt. Es ist aber echt hart, wie mir die Oberschenkel bei den Crunches mit rechtwinklig angehobenen Beinen zittern. Ich habe fast mehr Probleme, die Beine oben zu halten, als die Crunches selbst auszuführen.
Ich wi-wa-wurschtelte mich durch meine Geräterunde, erhöhte einige Gewichte und probierte am Schluss mal die Bizeps-Maschine aus, die mir in meiner Studio-Laufbahn noch kein Trainer auf den Plan gesetzt hatte. Erkenntnis: Nix mit Bizeps. Der rechte Arm schafft wohl die 14 Kilo, aber wie viele Reps? Wahrscheinlich nicht viele. Wahrscheinlich müsste ich doch mit 9 Kilo anfangen. Der linke Arm – sprechen wir nicht von ihm. So ein Schwächling. 14 Kilo? Utopisch. Er zitterte vor Angst.
Am Trizeps-Dingsda-Dabums mache ich 18 Kilo, beidarmig (lacht nicht über diese Zahlen… Oberkörperschwäche war immer mein Untergang. Sattelzumachen oder gar Nachgurten waren jedes Mal ein Akt, als ich mich noch auf Pferde traute). Ich denke, mir wurde immer nur was für den Trizeps aufgeschrieben, weil die Trainer meine Bingo-Wings sahen und dachte, da könnte man was straffen. Kinners. Da is nix mit Straffen, so lange da so viel Fett dranhängt.

Worüber ich EIGENTLICH sprechen wollte, ist der Crosstrainer. Die 2 Mal zuvor hatte ich mir ambitioniert 60 Minuten eingestellt. Also 60 Minuten nur beim ersten Mal, nach 40 Minuten haute ich in den Sack. Beim zweiten Mal 50 Minuten. Nach 40 Minuten haute ich in den Sack. Beim dritten Mal dann stellte ich mir 50 Minuten ein – und stellte irgendwann fest, dass ich nur noch 6 Minuten auf der Uhr hatte. Und schlug noch 10 Minuten drauf, weil’s gerade so geil war. Endlich wieder ein Runner’s High. Das In-Schwung-Kommen ist jedes Mal eine Glückssache, aber wenn ich einmal drin bin – liebe ich den Crosstrainer. Vor allem im Endspurt zu einem geilen Finisher wie diesem Lied hier 😉

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Glorreiche 60 Minuten Laufen + 5 Minuten Cool-Down

Aufs Laufband traue ich mich immer noch nicht. Unter anderem, weil ich ein wabbeliges rechtes Knie habe, legacy einer pädagogisch nicht sehr fitten Lehrerin, die mich nach Ski-Carambolage und Knieschmerzen noch zwang, 9 Stunden durch knie-hohen Schnee zu wandern. Treffenderweise kamen wir an Sorge und Elend vorbei. Beste Klassenfahrt.

Mal schauen, was mit dem Sport wird, wenn ich ab Montag 40 Stunden Job + täglich 2 Std Fahrt schiebe…

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