Blogstöcksken – Fettlogik Jubiläum

As seen on Fettlogik – Fragen Fragen Fragen 🙂

  1. Wie & wann bist du auf Fettlogik gestoßen?

Jemand teilte Robins Awareness Post auf Facebook. Ich las den Post und folgte Robin per Mail. Hatte nie was mit deutscher Blogger-Szene am Hut, oder überhaupt „richtigen“ Blogs. Dann machte Robin ihre Themenwoche und empfahl Fettlogik am 20.5.2015. Ich kaufte Fettlogik am 26.5.2015, haderte etwas, weil ich ein Geizkragen bin, was Dinge angeht, die ich nicht in der Hand halten kann. Die Leseprobe las ich wohl vorher irgendwann… Da war’s eigentlich schon um mich geschehen, weil der kaputte Stoffwechsel als erstes geklärt wurde.

  1. Hattest du vorher irgendwelche Erfahrungen mit Gewichtsveränderung (Diäten o.ä.) und wie waren diese?

Mit 14,15 reduzierte ich mein Gewicht von 72,8 kg bei ca. 1.67m [BMI 26,2] auf … der geringste Wert, den ich notiert habe, ist 58,6kg [BMI 21,4 – habe endlich mal die Jugendtabelle genutzt, ich Klotzkopf hatte vorher den Erwachsenenrechner genommen]. Ich denke, da war ich dann aber noch 2 cm gewachsen, in dem Alter tat sich da noch was. Es war… kacke. Ich hatte keinen Plan, was sinnvolle Ernährung ist und ging komplett ohne Rationalität an die Dinge heran. Und dann krankte ich als kleine Mimose an der Schlechtigkeit der Welt, weil Typen mich anders behandelten. Die kannten mich jetzt ebenso wenig wie vorher, aber auf einmal war ich interessant… Bla bla, Biologie, Augenmenschen, ich fand’s bescheiden. Und geistig war ich ebenfalls nicht auf der Höhe, sämtliche Tagebuchaufzeichnungen beziehen sich an irgendeiner Stelle darauf, dass ich ein fettes Monster bin.

Ich blieb 2 Jahre standhaft und nahm dann ab 2008 wieder zu. Rückblickend denke ich, dass dies von einer ziemlich beschissenen Erfahrung ausgelöst wurde und ich mich wieder in meinen Körper verkroch. Ist eben sicherer.

Ich nahm dann 2009 wieder ein wenig ab, als ich meinen ersten Freund kennen lernte – ich hatte aber immer noch keinen Plan und 2010 ging’s wieder hoch. Nächste Runde dann ab August 2012, bis 76,6 kg kam ich runter irgendwann in 2013 (habe gerade meine Aufzeichnungen aus der Zeit nicht zur Hand), aber ab Ende 2013/Anfang 2014 ging’s stramm wieder hoch und 2015 war Holland in Not und Prüfungen standen (nach langer Aufschiebe-Phase, während der ich Stress durch Unterlassung hatter und deshalb aß) vor der Tür – und da ging’s dann richtig los. Durch die ganze Studienabschluss-Sache hatte ich mir 10 kg angefuttert. Und dann – Licht am Ende des Tunnels durch Fettlogik und während BA Arbeit und letzter mündlicher Prüfung verlor ich sie wieder. Jeu 🙂

  1. Wie ging es dir beim Lesen? Hat sich durch das Lesen etwas verändert und wenn ja, was?

Ich war eigentlich schon sold, bevor ich das Buch las, durch Robins Post. Verändert hat sich, dass ich mich von Ausreden verabscheidet habe bei denen ich nicht mal wusste, dass sie Ausreden sind. Und ich konsumiere jetzt ruhigen Gewissens Süßstoff in Softdrinks ;P Da ich nicht mir Cola und Co. großgezogen wurde, schmecke ich da auch keine großen Unterschiede, das Brause-Trinken ist eine neue Gewohnheit ^^.

  1. Bei welchen Kapitel(überschrifte)n warst du skeptisch, bzw. von welchen Fettlogiken warst du bisher überzeugt? Wie siehst du es jetzt?

Wer EIN MAL einen Diät macht und DANN wieder zunimmt – ist verloren. Man wird immer wieder am Ende sein Ausgangsgewicht übertreffen, wegen des Jojo-Effekts aufgrund des kaputten Stoffwechsels. Anderen können viel mehr Essen, weil sie einen total schnellen Stoffwechsel haben. Meine ganze Familie ist dick, also ist es mein genetisches Schicksal, dick zu sein.
BULLSHIT.

  1. Welches Kapitel würdest du ergänzen?

Das geht dann schon in die Ernährungsfeinheiten, wie Fettsäuren etc – aber das ist dann nicht mehr die Aufgabe des Buches 😉

  1. Was war die letzte Fettlogik, der du begegnet bist, bei dir selbst oder anderen? Wie hast du reagiert?

„Ich esse fast nichts mehr und nehme nicht ab.“ Habe versucht, zum Kalorienzählen und zur Fehleranalyse anzuregen, erfolglos.

  1. Hatte Fettlogik Einfluss auf deine Körperwahrnehmung und/oder die Wahrnehmung deiner Umwelt? Falls ja: Wie genau?

Ich habe nicht mehr das Gefühl, von unberechenbarer Biomasse in meinen hehren Zielen sabotiert zu werden.

Den „Fettlogik-Blick“ den andere beschreiben, das BMI und Gewichtschätzen bei anderen, möglicherweise fremden Menschen, habe ich nicht entwickelt. Mir fallen nach wie vor die Massen an schlanken Menschen ins Auge, weil ich neidisch bin ^^ Und die Dicken, die stramm sind und keine Dellen haben, die sehe ich auch überall, weil ich neidisch drauf bin 😉

  1. Wenn sich dein Gewicht verändert hat: Welche Veränderungen bemerkst du an dir? Wie reagiert die Umwelt?

Umwelt reagiert so gut wie gar nicht, aber ich habe auch nie so viel Kontakt mit Menschen, die Gewicht interessiert oder so etwas überhaupt ansprechen würden. Oder überhaupt mit Menschen xD Veränderung an mir: ich will gern, dass Menschen,die ich mag und die unglücklich sind mit ihrem Gewicht, sich das Buch anschauen und ein paar Aha-Momente haben. Bis jetzt komme ich aber nirgendwo durch L Wenn ich auf die Studien und das Buch verweise und die Person sagt „Das halte ich schlicht für falsch“ – tja. Kann ich nix machen.

  1. Vorher-Nacher Foto?

Momentan plateauisiere ich vor mich hin (durch zu viel Essen, nicht durch mysteriöse Umstände ^^), daher ist mein Progress Pic hier noch gut – momentan bin ich bei 78,5, da sieht man keinen dollen Unterschied. Die nächsten Photos mache ich erst bei 70 kg.

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Ein Gedanke zu „Blogstöcksken – Fettlogik Jubiläum

  1. Pingback: Es(s)kapaden – oder: Verdammt, wo ist meine Motivation hin? | maunzendemaus – meowing mouse

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