Whiskeyglas

Über die Jahre habe ich mir immer mal vorgestellt wie es denn wäre, ein Blogger zu sein. Bin aber zu dem Entschluss gekommen, dass ich der Welt nichts zu sagen habe und bei tumblr gelandet. GIFs, memes, Phan, ein kleines bisschen ‚aesthetic‘ (ironisch, versteht sich), ein Spritzer ‚art‘ – muss reichen. Versehentlich begonnenes Nebenprojekt Sherlock-Parodieblog wurde eingestampft, fragwürdiger bruise sideblog läuft weiter.

Unter ‚bloggen‘ stelle ich mir schon was anderes vor – mehr schreiben, weniger Fotos von Katzen, die nicht mal mir gehören. Tumblr folk sehen sich dennoch als den archetypischen Blogger. „The Blogger in its natural habitat“ – das sind dann blonde Highschool girls in oversized hoodies die unter einer Decke kauern und sich von ihrem MacBook kuscheln lassen. Dabei essen sie Nutella mit dem Löffel und rebloggen Fotos von einem Atari, der mit Flüssigseife übergossen wird – aesthetic. Dann die signal boost posts die unweigerlich mit dem Kommentar „i don’t care if this fits with the rest your blog, everyone has to reblog this!!“ versehen werden. Aber am Ende läuft alles im null-komma-nix an einem vorbei, das Dashboard wird nie leer. Klar gibt’s auch die Schreibenden, aber ist schon anders. So. Ne. Jo.

Ist schon ganz lustig auf tumblr, aber nicht gerade dauerhaft. And the drama. The drama!

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